
Am nördlichen Stadtrand von Budapest liegt an einem Arm der Donau das alte Städtchen Szentendre, das im Juli 1996 den 850. Jahrestag seiner ersten schriftlichen Erwähnung feierte. Zwar reicht die Stadtgeschichte bis mindestens in die römische Zeit zurück, doch gibt es darüber keine schriftlichen Zeugnisse. Erst das Testament eines gewissen Fulko aus dem Jahre 1146 erwähnt den Namen der Stadt, der St. Andreas bedeutet.
Blick auf Szentendre von der Donau aus
Foto: Friedrich Lehmkühler
Szentendre mit seinen rund 25'000 Einwohnern gilt als eine Stadt der Künste. Bildende Künstler und Musikschaffende haben hier, vor den Toren der Hauptstadt, immer wieder jenes Umfeld gefunden, das sie inspiriert und das ihnen Heimat ist. Dutzende von Museen und Galerien verteilen sich über die Stadt, die ein Programm kultureller Veranstaltungen bietet, das seinesgleichen sucht. Die malerische Altstadt von Szentendre ist reich an historischen Bauten.
Neben mehreren höheren Schulen beherbergt Szentendre auch die Lajos-Kossuth-Militärakademie, die Hochschule der ungarischen Armee.
Der Hauptplatz (Fö ter) in Szentendre
Foto: Friedrich Lehmkühler
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